71. Der Kaiser und sein Sohn
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Der Kaiser und sein Sohn Der Kaiser und sein Sohn

(Die Ebene der Sechs Türme)

v. Uwe Vitz

(frei nach der Legende um die Heymonskinder)


Der Thulanische Kaiser hatte Friedensverhandlungen mit den Nordianern zugestimmt.

Akhan, der Gelehrte hatte diese Verhandlungen vermittelt, auf der ganzen Ebene der Sechs Türme rühmte man den weisen Mann, der so viel Wissen über die

Geheimnisse der Würfelwelt besaß.


*


So trafen die Abgesandten der Nordianer am Thulanischen Hof ein.

Akhan jedoch trat zu dem Sohn des Kaisers, Prinz Sigmund.


" Mein Prinz, Häuptling Haymon, von den Nordianern, rühmt sich ein großer Schachspieler zu sein, besiegt Ihr ihm im Spiel, so mag es Euch Ruhm

und Eurem Vater bei den Verhandlungen einen Vorteil bringen, wenn der Häuptling nicht mehr ganz so hochmütig ist."


Der Prinz war begeistert, da er stolz auf seine Fähigkeiten als Schachspieler war.

Akhan jedoch eilte zu dem Häuptling und sagte:

" O, Häuptling Haymon, es tut mir leid, aber Prinz Siegmund fordert Euch zum Schachspiel heraus, ich fürchte Euer Volk wird viel leiden müssen,

wenn er dieses Spiel gewinnt, denn er will den Kaiser zu einen Vernichtungsfeldzug gegen Euer Volk bewegen."

Da ergrimmte der Häupting.


" Er wird das Spiel nicht gewinnen!"


So kam es zu diesen Spiel.

Beide spielten sehr konzentriert, am Ende jedoch gewann der Prinz.

Akhan trat hinter den Häuptling und flüsterte:


" Das bedeutet den Untergang Eures Volkes."


Da zog Haymon sein Schwert und schlug dem Prinzen den Kopf ab, um das Schlimmste zu verhindern und floh.

Akhan eilte zu dem Kaiser und berichtete vom dem Mord.

Da schwor der Kaiser alle Nordianer zu vernichten.

Der geheimnisvolle Gelehrte verabschiedete sich vom Thulanischen Hof und verkündete, wie leid ihm all dies Unheil tue.

So reiste Akhan weiter.


Ende